Dr. Sandra Ruzicka
Therapie und Training, die mit Verstehen beginnen
Bestandsaufnahme, Bewegungsanalyse, Therapie und Training als Einheit für dein Pferd und als Lehre für alle, die professionell mit Pferden arbeiten.
Wiederkehrende Probleme, die niemand erklären kann? Ein Pferd, das zunehmend unkooperativer wird – oder plötzlich anders reagiert? Das Gefühl, dass dein Pferd trotz allem Training nicht tragfähiger wird? Die Ursache liegt selten dort, wo das Symptom sichtbar ist. Denn meist ist das Problem komplexer, als ein einzelnes Symptom vermuten lässt – erst der Blick auf das ganze System aus Körper, Psyche und Bewegung zeigt den Zusammenhang.
Angebote für Pferdebesitzer →Vorträge, Intensivkurse, Webinare und Dozentur für Fachleute, Verbände und Ausbildungsinstitute.
Das Thema: das Zusammenspiel von Körper, Psyche und Bewegung – das Wissen, das funktionale Anatomie, Verhalten, Therapie und Training miteinander verbindet, um Probleme durch Trageschwäche zu vermeiden. Wissenschaftlich fundiert, sofort anwendbar.
Die Ausbildung zum integrativen Bewegungstherapeuten über zwei Jahre in Präsenz-Modulen. Training und Therapie mit Fokus auf die funktionale Anatomie, Verhaltenstheorie, Kommunikation und periphere Einflüsse. Ca. 8–9 Teilnehmer pro Jahrgang. Der aktuelle Kurs ist fast ausgebucht – nur noch wenige Plätze frei; der nächste startet frühestens 2028.
IBT-Ausbildung →0 %der Pferde zeigen Anteile von Trageschwäche – oft schleichend, oft jahrelang unbemerkt.
Viele Besitzer spüren, dass etwas nicht stimmt. Was fehlt, ist der Zusammenhang. TrageerschöpfungTrageerschöpfung ist ein Syndrom: ein Oberbegriff für Schonhaltungen, die auf einem Mangel an Tragkraft beruhen. Durch langfristige Überlastungen (nicht nur Reiten) ist der Rumpftrageapparat, der den Brustkorb zwischen den Vorderbeinen trägt, nicht mehr in der Lage, seine Arbeit zu tun. Der Rumpf sackt ab und der restliche Körper kompensiert, um ihn zu stützen. Synonyme: Trageschwäche, Trageermüdung, Toplinesyndrom. ist kein diagnostischer Begriff, deshalb wird sie häufig übersehen:
Fahre über die Nummern: Jede zeigt den betroffenen Bereich. · Grafik: Miriam Grau, aus „Trageerschöpfung beim Pferd", 3. Auflage
Fachlich richtig – doch oft ist die Verletzung nur die Folge, nicht der Ursprung.
Die Erleichterung ist echt, aber kurz – das Bewegungsmuster dahinter bleibt.
Doch solange der Brustkorb abgesenkt bleibt, wird das Pferd nicht tragfähiger.
Denn kein Symptom steht für sich allein: Schmerz äußert sich im Verhalten, Verhalten hat körperliche Folgen. Körper und Psyche des Pferdes sind untrennbar – sie bedingen sich gegenseitig.
Ein Pferdekörper ist ein Spannungsnetzwerk: Muskeln, Faszien, Bänder und Gelenke geben jede Veränderung an alle anderen Strukturen weiter. Und die Psyche ist Teil dieses Systems: Stress verändert die Bewegung, Schmerz verändert das Verhalten, Kompensation wird zum Muster.
Wirksame Hilfe greift deshalb nie ein einzelnes Symptom an, sondern beginnt bei der genauen Bestandsaufnahme und dem Erkennen von Zusammenhängen: Welche myofaszialen Strukturen zeigen eine übermäßige Spannung aus einer Schutzfunktion heraus und was kompensieren sie? Welche Bereiche sind daher unterentwickelt? Was für Bewegungsmuster ergeben sich daraus? Wie formen diese den Pferdekörper langfristig um, denn Verspannungen verhindern und blockieren den Aufbau eines funktionalen Pferdekörpers. In welchen Momenten zeigt das Pferd Stress durch Überreaktion oder auch durch eine verringerte Interaktion? Dieser Gesamtkontext lässt etwaige Ganganomalien differenzieren in Asymmetrie, strukturelle Schäden und funktionelle Einschränkungen.
Erst Antworten dieser Art ermöglichen die Interpretation eines Schmerzgeschehens und sind essenziell richtungsweisend: Braucht das Pferd Diagnostik, Therapie oder Training?
Das gilt im Stall wie in der Lehre. Ob am einzelnen Pferd, im Kurs oder auf dem Podium – das Ziel bleibt dasselbe: Menschen handlungsfähig machen – und Pferde gesünder.
Sandra Ruzicka verbindet als eine der wenigen Fachpersonen im deutschsprachigen Raum funktionale Anatomie, Verhaltenstheorie und Körpertherapie in einem integrativen Ansatz. Dieses Systemverständnis ist über mehr als 30 Jahre Arbeit mit Pferden aller Disziplinen gewachsen. Dazu kommen zwei Bücher – denn wer ein Thema Seite für Seite verständlich erklären will, muss es selbst bis ins letzte Detail verstanden haben. Dieses Wissen um die Zusammenhänge lässt sie am Pferd sehen, was anderen entgeht – und genau daraus entsteht die Wirksamkeit ihrer Arbeit, in der Therapie wie im Training.
Dabei bleibt sie in jede Richtung offen: Integriert wird, was dem Pferd hilft – aus allen Reitweisen ebenso wie aus anderen Heil- und Trainingsmethoden.
Trageerschöpfung beim Pferd (2023) und Bewegungsmuster beim Pferd (2025), beide bei Müller Rüschlikon
in Ausbildungen am IVK, TWI, im Meistertrainer-Konzept und in der École de Légèreté – auf Messen, Tagungen und Kongressen
promovierte Naturwissenschaftlerin; Ausbildungen als Pferdephysiotherapeutin, Pferdeverhaltenstrainerin, Trainerin und Hufbearbeiterin – und laufend weitere Fortbildungen
Nicht die Schule entscheidet, sondern das Pferd.
Ob englisch, barock, western oder gangpferdeorientiert – jede Reitweise hat gute Elemente hervorgebracht, und im Kern wollen alle dasselbe: ein Pferd, das gesund läuft, gesund trägt und gesund alt wird. Eine Lagerfrage ist das nicht.
Darum lohnt es sich, offen zu bleiben und von allen zu lernen. Was dem Pferd nützt, hat Vorrang vor der Zugehörigkeit zu einer Schule – übernommen wird, was sich am Pferd bewährt: anatomisch begründbar, praktisch wirksam.
Und zur Ehrlichkeit gehört auch das: Die beste Reitweise bewirkt nichts, wenn sie nicht korrekt angewandt wird. Denn nicht das Etikett trainiert dein Pferd, sondern die Qualität der Ausführung – Timing, Körpergefühl und das Wissen, warum eine Übung wirkt. Daran arbeiten wir, ganz gleich, in welcher Reitweise du zu Hause bist.
Beide Bücher bekommst du überall, wo es Bücher gibt – im Buchhandel vor Ort, online und im Pferdefachhandel.
Wege zu einem tragfähigen Pferderücken
Ursachen, Symptome und Kausalzusammenhänge der Trageerschöpfung – mit detaillierten Zeichnungen und Fallbeispielen.
Gesunderhaltung durch Kenntnisse der funktionellen Anatomie
Der Nachfolger knüpft direkt an: funktionelle Anatomie als Schlüssel, um Bewegung zu beurteilen und Pferde langfristig gesund zu erhalten.
„Weißt Du, was ich immer am schönsten finde, nachdem Du da warst? Dass ich mein Pferd NOCH lieber habe als vorher!"Andrea KrebsPferdebesitzerin
„Ich wurde von meiner Kaltblutstute über den Hof gezogen; nur eine Woche später hat mein Sohn (damals 10) sie mit durchhängendem Strick geführt."Yvonne MarjakajPferdebesitzerin
„Dadurch, dass sie Therapie, Bewegung und Training direkt verbindet, kann man selber ganz viel mit nach Hause nehmen und weiter arbeiten und dem Pferd wird so Stück für Stück langfristig geholfen – und zwar ohne ihm seine Selbstwirksamkeit zu nehmen."Louisa PriggeTrainerin und Pferdeverhaltenstrainerin
„Sandra macht Dinge möglich, wo andere sagen, die sind unmöglich."Daniela KorostilReittherapeutin
Auf Bühnen, in Podcasts, in der Fachpresse: alle Termine, Auftritte und Medien auf einer Seite.
Alle Auftritte ansehenVor-Ort-Termin, Online-Analyse, Kurse und Online-Unterricht – alle Angebote für Pferdebesitzer im Überblick.
Für PferdebesitzerVorträge, Intensivkurse, Webinare und Dozentur – alle Formate für Fachpublikum im Überblick.
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